Was kostet eine Baufinanzierung wirklich? Kosten transparent erklärt
Eine Baufinanzierung kostet neben dem reinen Darlehenszins noch Kaufnebenkosten von etwa 10 bis 15 % des Kaufpreises, ein Eigenkapitalanteil in derselben Höhe und mögliche Zinsaufschläge, wenn Sie ohne Eigenkapital finanzieren. Die Beratung ist für Sie kostenlos, die Vergütung erfolgt erst im Erfolgsfall durch die finanzierende Bank.
Veröffentlicht am 2026-07-17
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten bei einer Baufinanzierung?
Die Kaufnebenkosten betragen in Deutschland rund 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Dazu zählen Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Maklergebühren. Wenn Sie ein Haus für 250.000 € kaufen, rechnen Sie mit 25.000 bis 37.500 € Nebenkosten. Diese Summe sollte idealerweise aus Ihrem Eigenkapital stammen, weil sonst die Bank das Risiko höher bewertet und den Zinssatz anhebt.
Welches Eigenkapital ist realistisch und warum ist es wichtig?
Als Faustregel gilt, dass Sie die gesamten Kaufnebenkosten aus Eigenkapital finanzieren sollten. Das bedeutet, bei einem Kaufpreis von 300.000 € benötigen Sie mindestens 30.000 bis 45.000 € Eigenkapital. Wer weniger einbringt, kann eine Vollfinanzierung beantragen, muss aber mit einem deutlich höheren Zinssatz rechnen. Ein solides Eigenkapital signalisiert der Bank finanzielle Stabilität und reduziert das Risiko für beide Seiten.
Der Artikel beschreibt den Regelfall. Ob er auf Ihre Zahlen passt, sehen Sie in zehn Minuten – rechnen Sie selbst, oder lassen Sie sich Angebote schicken.
Wie lange ist ein Zinsangebot verbindlich und welche Sicherungsmöglichkeiten gibt es?
Banken geben verbindliche Zinsangebote üblicherweise für zwei bis vier Wochen. Für Neubau oder spätere Anschlussfinanzierung lässt sich ein Forward‑Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus sichern. Das bedeutet, Sie können den aktuellen Zinssatz für fünf Jahre festlegen, zahlen dafür jedoch einen kleinen Zinsaufschlag. Diese Option ist besonders sinnvoll, wenn Sie steigende Zinsen erwarten.
Ist eine Baufinanzierung für Selbstständige möglich und worauf muss ich achten?
Ja, Selbstständige können Baufinanzierungen erhalten. Banken verlangen in der Regel die letzten zwei bis drei Jahresabschlüsse oder Einkommensteuerbescheide. Da jede Bank selbstständig bewertet, lohnt sich ein unabhängiger Vergleich, um die Bank zu finden, die Ihr Einkommen am besten berücksichtigt. Unsere Beratung prüft dabei Ihre Unterlagen und stellt sicher, dass Sie das passendste Angebot erhalten.
Wie funktioniert die kostenlose Beratung und welche Kosten können entstehen?
Die Erstberatung und der Zinsvergleich sind für Sie komplett kostenlos. Wir erhalten unsere Vergütung ausschließlich von der finanzierenden Bank im Erfolgsfall. Sie zahlen also nichts, solange kein Darlehen abgeschlossen wird. Auf Nachfrage legen wir Ihnen offen, welche Provisionen wir erhalten, damit Sie volle Transparenz haben.
Häufige Fragen
Wie viel Eigenkapital muss ich mindestens einbringen?
Als Richtwert sollten Sie mindestens 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital bereitstellen, um die Kaufnebenkosten zu decken. Weniger Eigenkapital ist möglich, führt aber zu höheren Zinsen.
Wie lange kann ich ein Zinsangebot festhalten?
Ein verbindliches Zinsangebot gilt in der Regel für zwei bis vier Wochen. Für längere Sicherungen können Sie ein Forward‑Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus abschließen, wobei ein kleiner Aufschlag anfällt.
Ist die Beratung bei Ihnen wirklich kostenlos?
Ja, die Erstberatung, der Zinsvergleich und die Erstellung eines Finanzierungsvorschlags sind für Sie kostenfrei. Wir werden erst von der Bank bezahlt, wenn ein Darlehen zustande kommt.
Unsere Partner rechnen sie mit Ihren Zahlen durch – kostenlos, unverbindlich, und mit dem Rat abzulehnen, wenn es sich nicht lohnt.